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Dresden — vom Altmarkt zum Elbufer

Der mit einem Privileg von 1434 älteste Markt dieses Führers, und ein Biergarten, der seinen eigenen Blick auf die Stadt nach einem venezianischen Maler benannt hat.

Dresden im Winter, Weihnachtsmarkt
Winter · 25.11.–24.12.2026
Dresden im Sommer, Biergarten
Sommer · Mai–September

Winter: der Striezelmarkt auf dem Altmarkt

Am 20. Dezember 1434 erlaubte Kurfürst Friedrich II. von Sachsen den Dresdner Bürgern per Privileg einen eintägigen freien Fleischmarkt am Montag vor Weihnachten — die Urkunde, auf die sich der heutige Striezelmarkt zurückführen lässt. 2026 findet bereits die 592. Ausgabe statt, vom 25. November bis 24. Dezember auf dem Altmarkt.

Die erzgebirgische Weihnachtspyramide und Marktstände auf dem Dresdner Altmarkt bei Dämmerung

Eine Pyramide im Guinness-Buch

In der Mitte des Marktes steht eine 14,62 Meter hohe erzgebirgische Stufenpyramide, die 1999 als größte Pyramide der Welt ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen wurde.

Stollen, Pflaumentoffel und Pfefferkuchen

Der Markt ist untrennbar mit dem Dresdner Christstollen verbunden, dazu kommen der Pflaumentoffel — eine Figur aus getrockneten Pflaumen — und Pulsnitzer Pfefferkuchen als feste regionale Spezialitäten.

Sommer: das Brauhaus Watzke am Elbufer

Im Stadtteil Pieschen, im sogenannten Pieschener Winkel direkt an der Elbe, öffnete Gottlob Wilhelm Hübel 1814 die erste Wirtschaft auf dem Grundstück. 1838 übernahm der Kaufmann Carl Joseph Watzke die Gastwirtschaft und führte sie als "Watzkes Garten-Restaurant mit Elbterrasse" erfolgreich weiter.

Biergarten-Terrasse am Elbufer mit Blick auf die Dresdner Altstadt, Sommerabend

Der Canalettoblick

Vom Biergarten am Elbufer aus öffnet sich ein Blick auf die Dresdner Altstadt, der wegen seiner Ähnlichkeit zu den Stadtansichten des Malers Bernardo Bellotto (genannt Canaletto) bis heute "Canalettoblick" genannt wird.

Eigenes Bier seit 1996

Nach umfassender Sanierung erstrahlt das Haus seit 1996 als Ballhaus Watzke neu — mit einem prunkvollen Ballsaal von 1899, dessen Deckenmalereien bis heute beeindrucken, und einer eigenen Hausbrauerei, die wieder direkt vor Ort braut.