Für den Weihnachtsmarkt-Besuch
Alle sechs Weihnachtsmärkte in diesem Führer sind reine Freiluft-Veranstaltungen in Fußgängerzonen — entsprechend zählt warme Kleidung mehr als jede andere Vorbereitung.
Kleidung und Ausrüstung
- Warme, wasserfeste Schuhe — Kopfsteinpflaster wird bei Nässe oder Frost schnell rutschig.
- Schichten statt einer dicken Jacke: In vollen Marktgassen wird es zwischen den Ständen schnell wärmer als erwartet.
- Handschuhe, die Sie beim Essen schnell ausziehen können — an fast jedem Stand wird mit den Händen gegessen.
Beste Tageszeit
Wochenend-Nachmittage und -Abende sind an allen sechs Märkten am vollsten, besonders in der letzten Woche vor Weihnachten. Werktags-Vormittage, besonders in der ersten Marktwoche, sind deutlich ruhiger — ideal, um Fotos ohne Menschenmassen zu machen.
Budget
Glühwein-Tassen sind fast überall pfandpflichtig — behalten Sie Bon oder Pfandmarke, um die Kaution zurückzubekommen, oder die Tasse als Souvenir zu behalten. Viele kleinere Stände akzeptieren weiterhin bevorzugt Bargeld.
Für den Biergarten-Besuch
Hier dreht sich die Logik um: Wetter statt Kalenderdatum entscheidet, und die Regeln unterscheiden sich deutlich von einem gewöhnlichen Restaurantbesuch.
Selbstbedienung vs. Bedienung erkennen
Die meisten größeren Biergärten — darunter Hirschgarten und Chinesischer Turm in München — teilen sich in einen Selbstbedienungsbereich (eigenes Essen erlaubt, Getränke am Ausschank kaufen) und einen bedienten Bereich (klassische Restaurant-Bestellung, kein eigenes Essen). Die Bereiche sind meist klar durch unterschiedliche Tische oder Absperrungen erkennbar.
Wann hinfahren
Warme Werktags-Nachmittage sind angenehm ruhig; an sonnigen Wochenenden füllen sich die großen Biergärten oft schon ab dem frühen Nachmittag. Wer einen Tisch reservieren möchte, sollte dies nur im bedienten Bereich versuchen — Selbstbedienungsbereiche vergeben grundsätzlich keine festen Plätze.
Anreise zwischen den sechs Städten
Alle sechs Städte sind mit dem Zug direkt oder mit höchstens einem Umstieg miteinander verbunden. Wer mehrere Städte in einer Reise kombinieren möchte, plant am einfachsten entlang der Bahnverbindungen statt mit dem Auto — besonders in den Innenstädten, wo sowohl Marktplätze als auch die meisten Biergärten autofrei oder verkehrsberuhigt liegen.
